Wallfahrten

Bornhofenwallfahrt 2015 -Viele Wege ein Ziel

Schon seit Jahrhunderten wird Maria in der Pfarreiengemeinschaft Remagen als Schmerzhafte Mutter in besonderer Weise verehrt. Ob als dauerhaft beständige Wallfahrt aus dem Pestver-sprechen im Jahr 1660 in Unkelbach oder neu belebt durch die Franziskaner im 19. Jhd. in Remagen, ist die Wallfahrt nach Bornhofen heute zu Fuß, mit dem Schiff, dem Bus und seit einigen Jahren auch per Auto ein besonderer Ausdruck dieser Verehrung. Jede und jeder ist herzlich willkommen!

Auf dem Weg nach Bornhofen wollen wir unsere ganz persönlichen Anliegen, ebenso wie die Nöte unserer Zeit, dem fürbittenden Gebet der Gottesmutter empfehlen. Wir vertrauen darauf, dass sie, die ihrem Sohn auch im Tod nahe war, in besonderer Weise unsere Mittlerin bei Gott ist.

Jedes Jahr machen sich die Pilger der Pfarreiengemeinschaft Remagen am Hochfest Maria Him-melfahrt auf den Weg, um gemeinsam bei der Schmerzhaften Mutter Gottes von Bornhofen die heilige Messe zu feiern.

Ob zu Fuß, die Remagener Pilgerstrecke am Rhein entlang oder die Unkelbacher Strecke über den Jakobsberg bei Rhens, ob mit dem Schiff, dem Bus, dem Fahrrad oder dem eigenen PKW. Ziel des pilgernden Volkes Gottes ist die Heilige Messe in Bornhofen.


Wallfahrt nach Bornhofen zum Gnadenbild “Schmerzhaften Mutter-Gottes”

Die Bornhofen Pilger der Pfarrei St. Remigius Unkelbach feiern jedes Jahr ihre Wallfahrt zum „Gnadenbild des Mutter Gottes“ in Bornhofen. Dies beruht auf einem alten Versprechen um Verschonung der Pest, belegt durch das Pestkreuz in unserer Pfarrkirche, findet die Wallfahrt nach alter Tradition um den 15. August (Maria Himmelfahrt) statt.



Wallfahrt nach Bruchhausen zum Gnadenbild “Zuflucht der Sünder”


Auch für diese Wallfahrt gilt die Marienverehrung als Grundpfeiler der christlichen Frömmigkeit. Das Gnadenbild “Zuflucht der Sünder” ist vor 1330 in Eichenholz geschnitzt worden. Diese Figur führte fast 400 Jahre lang ein fast verborgenes Dasein. Am 21. September 1745 ereignete sich lt. offiziellen Protokollen ein unerklärlicher Vorgang. Es wurde beobachtet, dass aus den Augenwinkel der Figur “Feuchtigkeit” und Tränen hervortraten. Dieses sporadische Geschehen dauerte mehrere Wochen an. Es begannen strenge Untersuchungen. Kurfürst Klemens August I. kam mit großem Gefolge nach Bruchhausen, ebenfalls der Erzbischof von Köln in zahlreicher Begleitung .

Am 16. März 1746 wurde die Marienfigur unter großer Beteiligung von Geistlichen und Pilgern in einen Schrein gestellt. Von nun an war “Maria Zuflucht der Sünder” das Ziel der Wallfahrten. In der Bruchhausener Pfarrchronik ist zu lesen, dass auch zwei Unkelbacher, nämlich Philipp Assenmacher und Christian Schmickler, Zeugen dieses Wunders am 20. November 1745 waren. Dieser Vorgang beweist, dass auch Unkelbacher Bürger schon vor 250 Jahren, vielleicht auch schon früher, die Gnadenstätte in Bruchhausen aufsuchten. Auch heute noch wird der Gnadenort von Gruppen bzw. Einzelpilgern besucht.Seit vielen Jahren wallfahren die Mitglieder der Frauengemeinschaft von St. Remigius nach Bruchhausen.