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Pfarreiengemeinschaft Remagen macht sich auf den Weg zu einer Pfarrei 

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Die katholische Kirche mit ihren Pfarreien stehen zurzeit in einem großen und vielschichtigen Veränderungsprozess. Nicht nur steht in den Pfarreien die Frage im Raum, wie der Glaube mit den Lebenswelten der Menschen heute in Verbindung steht und in Verbindung gebracht werden kann, auch müssen sich die Pfarreien aktiv über organisatorische Strukturen Gedanken machen. Nur so kann Kirche den Ansprüchen und Wünschen an Kirche vor Ort auch in Zukunft gerecht werden. 

Der Pfarreienrat der Pfarreiengemeinschaft Remagen hat daher in seiner letzten Sitzung beschlossen, einen Schritt in Richtung Zukunft zu wagen. Er hat Pfarrer Heiko Marquardsen, in seiner Funktion als Pfarrverwalter, gebeten Bischof Stephan Ackermann um Eröffnung des Verfahrens zur Fusion zu einer Pfarrei zu ersuchen. 

Pfarreienfusion bedeutet, dass aus den ursprünglich fünf eigenständigen Pfarreien der Pfarreiengemeinschaft eine einzige neue Pfarrei entsteht. Spürbar wird diese Fusion vor allem im Bereich der Gremienarbeit und der Verwaltung. So wird es mit der Fusion einen gemeinsamen Rat für die Verwaltung und einen Rat für die inhaltliche Gestaltung des Gemeindelebens in der neuen Pfarrei geben. Die Pfarreiengemeinschaft Remagen erhofft sich so, auch die vielen Ehrenamtlichen in der Pfarreiengemeinschaft zu entlasten, gleichzeitig aber auch Raum zu schaffen, dass wieder mehr Spielraum für Kreativität und neue Ideen entstehen. 

Der Gemeindealltag selbst ist durch die Fusion erst einmal nicht betroffen. Auch nach einer Fusion werden in allen Kirchen wie bisher Gottesdienste gefeiert und das gemeindliche Leben bleibt grundsätzlich durch die Fusion unberührt. Feste und Veranstaltungen finden weiterhin in gewohnter Tradition vor Ort statt und Leben vor Ort und in den Ortsteilen der Stadt kann und soll gerade durch die Fusion gefördert werden. Die Pfarreiengemeinschaft Remagen erhofft sich gerade durch diesen Schritt Aufbruchsstimmung zu erzeugen und neue Lebendigkeit zu schaffen. 

Das wahrscheinlich sichtbarste Zeichen für den Neustart ist ein neuer Name. Schließlich braucht eine neue Pfarrei, wie ein neugeborenes Kind auch, einen Namen. Die Pfarreiengemeinschaft Remagen möchte dazu viele Menschen beteiligen und Namensvorschläge sammeln. Dazu wird es Karten geben, auf denen Menschen im Pfarrbüro ihre Vorschläge einreichen können. Diese Karten werden nach besonderen Gottesdiensten verteilt und liegen auch in den Kirchen aus. Darüber hinaus können 

Vorschläge bis spätestens 03.06. im Pfarrbüro in Remagen eingereicht werden. Das kann telefonisch unter 02642/22272, postalisch oder per Mail an [email protected] geschehen. 

Die Pfarreiengemeinschaft Remagen freut sich über viele Vorschläge. 

Kooperator, Pfarrer Johannes Steffens in den Ruhestand verabschiedet

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Mit einem Gottesdienst und einer sich anschließenden Begegnung im Pfarrheim wurde Kooperator, Pfarrer Johannes Steffens nach neun Jahren seelsorgerischen Dienstes in der Pfarreiengemeinschaft Remagen in den Ruhestand verabschiedet.

In der katholischen Kirche St. Peter & Paul zelebrierte Pfr. Johannes Steffens am 05. Mai 2024 seinen Abschiedsgottesdienst.

Zur Musik des kath. Posaunenchores Remagen zog Pfarrer Steffens am Sonntag mit den Mitgeistlichen und einer großen Anzahl an Messdienern in die Pfarrkirche ein. Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst durch die Organisten Dr. Michael Hagemann und Hans-Joachim Braun, sowie den Chören aus Unkelbach bzw. Remagen und dem kath. Posaunenchor.

Eine ganz besondere Überraschung machten die jüngsten Gottesdienstbesucher. Während der Kinderkirche wurden unter Leitung von Helga Feyrer, Svenja Lukic und Richard Rudolph Gegenstände gebastelt, die zu einem der Lieblingslieder von Pfarrer Steffens, dem Lied „Laudato Si“, passen. Bei der Rückkehr zurück in den Gottesdienst sangen alle Kinder als Überraschung für Johannes Steffens dieses Lied und brachten ihre Gegenstände zum Altar.

Applaus, gute Worte, Geschenke und sichtbare Dankbarkeit für sein seelsorgliches Wirken prägten die Verabschiedung von Pfarrer Steffens. Die erreichte Altersgrenze bringt jetzt den wohlverdienten Ruhestand, auch wenn, wie Pfarrer Heiko Marquardsen in seiner Dankesrede am Endes des Gottesdienstes augenzwinkernd bemerkte, Johannes Steffens das Wort „wohlverdient“ gar nicht gerne hört.

In den Dankesworten am Ende des Gottesdienstes wurden immer wieder die vielen Facetten der seelsorgerischen Tätigkeit von Pfarrer Steffens deutlich. Aber egal ob in den Worten der Vertreter der Räte der Pfarreiengemeinschaft, des Leitungsteams des Pastoralen Raumes oder auch in denen der evangelischen Geschwister, in allen Dankesworten tauchte ein verbindender Gedanke auf. Die Pfarreiengemeinschaft Remagen verabschiedete an diesem Tag einen leidenschaftlichen und herzlichen Seelsorger, der in seiner bescheidenen und Art nie sich, sondern andere Menschen in die Mitte seines Dienstes gestellt hat. Verbunden waren die vielen Dankesworte für Pfarrer Steffens mit dem Wunsch für die Zukunft lange bei guter Gesundheit zu bleiben und vor allem im Ruhestand das tun und leben zu können, was ihm selbst wichtig und wertvoll ist.

Stellenausschreibung Küster Remagen und Oberwinter

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